Schwerin: Die Stadt der Seen und Wälder

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Wenn man auf dem Weg zum Urlaub an der Ostseeküste ist, lohnt es sich, einen Tag in Schwerin zu verbringen. Die Stadt der Seen und Wälder: So wird die kleinste Landeshauptstadt Deutschlands (Mecklenburg Vorpommern) genannt, da elf kleinere Seen und der Schweriner See mehr als ein Viertel der Fläche der Stadt einnehmen.

Auf einer Insel wurde das schöne Schweriner Schloss wahrscheinlich schon im 10. Jahrhundert gebaut. Das heutige Aussehen wurde vom Architekt Georg Adolph Demmler geplant: Die Orangerie und der Thronsaal des Großherzogtums sind ein Muss bei der Schlossbesichtigung. Wer Lust auf die Natur hat, kann ruhig durch den gepflegten Garten spazieren; da findet man Wasserspiele, Kanäle und schöne Wege mit Blick auf den See.

Das Schweriner Schloss gehört zu denjenigen Gebäuden, die rund um den Alter Garten Platz gehen und die den Platz zu einem der schönsten in Norddeutschland machen. Das Staatstheater brannte während einer Vorstellung ab und wurde 1886 im Stile der italienischen Renaissance neugebaut. Das Staatliche Museum versammelt mehr als 100.000 Gemälde, Drucke und Kunstwerke aus Metall und Porzellan. Das Alte Palais wurde als Hauptwohnsitz des Herzogs und des Erbprinz gewählt und ist jetzt Verwaltungssitz, während das Kollegiengebäude I heutzutage Sitz der Staatkanzlei des Bundeslandes ist.

Wenige Schritte weiter findet man das Rathaus und den Dom. Der Schweriner Dom ist eines der berühmtesten Werke der Backsteingotik und mit seinem 117-Meter hohen Turm bietet es eine herrliche Panoramaaussicht über die Schönheiten der ganzen Stadt.

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